Einheit von Wissenschaft und Praxis

Forschungsprojekte


In Forschungsprojekten erproben wir Werkzeuge für die Praxis, die eine menschengerechte Gestaltung der Arbeit unterstützen. Bei unseren betrieblichen Beratungen kommt dieser wissenschaftlich fundierte Sachverstand Unternehmen und Organisationen aller Branchen und Betriebsgrößen zu Gute. Gleichzeitig sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse Grundlage für unsere Qualifzierungsangebote.

Unsere Auftraggeberinnen und Auftraggeber im Bereich der Forschung sind Ministerieren des Bundes oder Landes, Berufsgenossenschaften, Stiftungen, Krankenkassen, Städte und Kommunen sowie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Selbstverständlich betreiben wir auch Eigenforschung oder Auftragsforschung für interessierte Unternehmen.


Aktuelle Forschungsprojekte


KaWaGi - Kaltwalz- und Gießereiindustrie

Kompetent, attraktiv und wettbewerbsfähig durch Arbeitsgestaltung und Innovation


Technologische Veränderungen, schwankende Marktbedingungen und Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Belegschaften bilden erhebliche Herausforderungen für die Kaltwalz- und Gießereiindustrie.

Sieben Kaltwalzwerke und vier Gießereiunternehmen mit Modellcharakter wollen gemeinsam mit ihren Mitarbeiter*innen, Fach- und Führungskräften alternsgerechte, gesundheits- und leistungsförderliche sowie familien-freundliche und umweltschonende Arbeitsbedingungen schaffen.

Eine generationenübergreifende, gender- und diversitygerechte strategische Personalentwicklung für alle Beschäftigten wird etabliert. Damit werden Entwicklungsmöglichkeiten für die Belegschaft und die Reaktionsfähigkeit auf die Anforderungen des Marktes verbessert. Ebenso wird die Integration für bisher in den Belegschaften unterrepräsentierte Gruppen, wie Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund, gefördert. Damit soll eine nachhaltige Entwicklung des Fachkräftepotentials der Unternehmen gesichert werden.

 

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Das pandemiefeste Produktionsunternehmen

ein Projekt im Rahmen der Ausschreibung Coronaresilienz in der Industrie


 

Die Corona Pandemie hat verdeutlicht, dass Produktionsausfälle in einem Unternehmen nicht nur dieses selbst wirtschaftlich gefährden, sondern aufgrund der intensiven Vernetzung von Unternehmen über Wertschöpfungsketten den Ausfall eines ganzen Wertschöpfungsnetzwerks zur Folge haben kann. Darüber hinaus kann die Versorgung der Bevölkerung mit bestimmten Erzeugnissen wie z.B. pharmazeutischen Produkten gefährdet werden. Resilienz von Unternehmen, als deren Fähigkeit, sich auch schwierigen und unerwarteten Situationen erfolgreich zu stellen, ist damit nicht nur von betrieblichem und betriebswirtschaftlichen, sondern auch von erheblichem gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Interesse.

Innerhalb der eigenen Unternehmen selbst, ist es erforderlich einen Überblick darüber zu gewinnen, was notwendig ist, um die Arbeitsprozesse unter Pandemie-Bedingungen aufrecht zu erhalten. Die Gesundheit der Beschäftigten und deren Erhalt im umfassenden Sinne der WHO-Definition ist dafür eine wesentliche Voraussetzung.

Das Vorgehen im Projekt gliedert sich in folgende Arbeitsschritte:

  • Literaturrecherche /Analyse der Fachliteratur
  • Analysephase
    • teilstandardisierte Interviews in ausgewählten Unternehmen,
    • Onlineerhebung in Unternehmen zum Stand der Risikoprävention (Infektionsschutz, Arbeits- und Gesundheitsschutz)
  • Auswertung der Befragungsergebnisse und Erarbeitung von Handlungsempfehlungen
  • Projektdokumentation

Die Ergebnisse der Literaturrecherche, der teilstandardisierten Interviews und der Onlinebefragung werden in einen analytischen Gesamtzusammenhang gebracht. Anschließend werden daraus Handlungsfelder abgeleitet und konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt.


Projektteilnahme

Für die aktuellen Projekte haben wir bereits die teilnehmenden Unternehmen gefunden. Wenn Sie über zukünftige Projekte informiert werden möchten oder selber gerne an Projekten aktiv teilnehmen möchten, können Sie uns eine Nachricht schreiben. Die Teilnahme an den Projekten ist für Unternehmen ist kostenfrei. Weitere Informationen erhalten Sie über infoayMhoiAv4O7xK2zEhIcrnbit-bochumde.