Mehr als Summe seiner Teile

Menschengerechte Arbeitsgestaltung mit BGM

Mit unserer Unterstützung zum Aufbau eines BGM (Betrieblichen Gesundheitsmanagements) verfolgen wir das Ziel, die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit zu erhalten und zu fördern und damit auch ihre Arbeitsfähigkeit bis zum Renteneintrittsalter.

 

Das bedeutet, die Belastungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu optimieren und die persönlichen Ressourcen zu stärken. Durch gute Arbeitsbedingungen und Lebensqualität am Arbeitsplatz wird einerseits die Gesundheit und Motivation der Belegschaft nachhaltig gefördert und andererseits die Produktivität, Qualität sowie Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmung erhöht.

 

Hier entsteht für Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen sowie für die Beschäftigten eine "Win-Win-Situation" und das Unternehmensimage als gutes Unternehmen kann verbessert werden. Das ist angesichts der demografischen Entwicklung und dem damit verbundenen Konkurrenzkampf um qualifizierte Nachwuchskräfte ein nicht zu unterschätzender Aspekt.

 

Wir verstehen unter dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement:

 

 




Ganzheitlicher Arbeits- und Gesundheitsschutz

Ein erfolgreiches BGM basiert auf einem ganzheitlichen Arbeitsschutz, der seit 1996 mit dem Arbeitsschutzgesetz und seinen ausführenden Verordnungen als Basis einer menschengerechten (gesundheits- und lernförderlichen sowie alternsgerechten) Gestaltung von Arbeit steht. Hierzu gehört auch eine beteiligungsorientierte und wertschätzende Führungskultur.

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Das Ziel des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) besteht darin, langzeiterkrankte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einer Wiedereingliederung zu unterstützen und ihre Arbeitsfähigkeit dauerhaft möglichst bis zur Renteneintrittsalter wieder herzustellen und zu erhalten. Mit einer Vielzahl, im Rahmen von Forschungsprojekten entwickelten und in Betriebsprojekten erprobten Instrumenten / Werkzeugen, werden Unternehmen bei der Gestaltung der BEM-Prozesse und der ganz konkreten Gestaltung der Arbeitsplätze unterstützt und für die Durchführung des Fallmanagements beraten und qualifiziert. Seit 2017 führt BIT in Kooperation mit Dr. Frank Stöpel eine umfassende Qualifizierung zum BEM-Koordinator erfolgreich durch.

Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF)

Das Ziel unserer Angebote zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) ist, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten am Arbeitsplatz zu fördern und die Fähigkeit zur Problemlösung zu stärken damit diese handlungs- und leistungsfähig bleiben. Wir unterstützen Sie mit einem breiten Spektrum an Dienstleistungen und Aktionen in den Bereichen Bewegung, Stressbewältigung, Psychische Gesundheit und Entspannung.

Freiwillige Zusatzleistungen

Freiwillige Zusatzleistungen sollen zur Leistungsfähigkeit des Unternehmens durch eine stabile Belegschaft beitragen. Dazu benötigt es motivierte Mitarbeiter, so dass freiwilligen Sozialleistungen auch die Aufgabe zukommt, gemeinsame Wertevorstellungen im Unternehmen zu entwickeln und umzusetzen. Freiwillige Zusatzleistungen für die Beschäftigten und ggf. für ihre Angehörigen können nachhaltig zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie beitragen. Sie fördern die Motivation und Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten und können die Bindung an das Unternehmen verbessern. Dieser Aspekt gewinnt bei der Rekrutierung von Fachkräften immer mehr an Bedeutung.

BIT unterstützt bei der Auswahl geeigneter freiwilliger (nicht monetärer) betrieblicher Zusatzleistungen und beim Aufbau von Netzwerken zu externen Anbietern solcher Leistungen. Hierzu zählen u. a. die Suchtprävention, Unterstützungsangebote zur (häuslichen) Pflege Angehöriger,  Unterstützung bei psychosozialen Krisen oder zum Umgang mit Schulden (EAP).

Erfolgreiche Maßnahmen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement basieren daher auf einer fundierten Bestandsaufnahme, um zu ermitteln, welche Maßnahmen und Prozesse im Unternehmen bereits vorhanden sind und welche Potenziale besonders geeignet sind, die Gesundheit der Beschäftigten zu verbessern. Auf Basis der Bestandsaufnahme werden gemeinsam Ziele zwischen Fach- und Führungskräften, Betriebs- und Personalrat sowie betroffenen Beschäftigten definiert, die in den Bereich der Förderung der individuellen Gesundheit der Beschäftigten fallen (Verhaltensprävention) und / oder bei den Arbeitsbedingungen ansetzen, die gesundheits- und lernförderlich zu gestalten sind (Verhältnisprävention).

 

Mit der Kompetenz unseres interdisziplinären Teams unterstützen wir sie gerne bei der Bestandsaufnahme, der Entwicklung von geeigneten Kennzahlen, Zielen und Strategien sowie bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen und der Wirksamkeitsprüfung.