Förderung mit Bildungsgutschein
Für dieses Angebot nehmen wir Bildungsgutscheine entgegen. Ob die Voraussetzungen in Ihrem Fall erfüllt sind, klären wir gerne mit Ihnen.
Gefährdungsbeurteilungen systematisch koordinieren

Die GBU-Koordinator*in ergänzt die Verantwortlichkeiten nach Arbeitsschutzgesetz und ersetzt weder die Verantwortung der Arbeitsgebenden noch die Aufgaben der Fachkräfte für Arbeitssicherheit.
Die Qualifizierung vermittelt Grundlagen und praktische Handlungskompetenzen für die innerbetriebliche Koordination von Gefährdungsbeurteilungen im Unternehmen. Sie umfasst vier Module mit insgesamt dreieinhalb Tagen sowie einen halbtägigen Review-Termin. Das Angebot ist ausschließlich als Inhouse-Angebot buchbar.
Ziel der Qualifizierung ist es, ein betriebsspezifisches Konzept für die GBU-Koordination zu entwickeln.
Die Teilnehmenden lernen, Gefährdungen und Belastungen zu erfassen, zu bewerten und daraus geeignete Maßnahmen abzuleiten. Sie werden außerdem darauf vorbereitet, Führungskräfte bei der Organisation und Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung zu unterstützen.
Je nach betrieblicher Organisation kann die GBU-Koordinator*in unter anderem folgende Aufgaben umfassen:
Koordination der einzelnen Schritte der Gefährdungsbeurteilung,
Abstimmung mit Führungskräften und weiteren betrieblichen Beteiligten,
Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Verfahren,
Zusammenführung und Dokumentation von Ergebnissen,
Begleitung der Maßnahmenentwicklung und Umsetzung,
Überprüfung und Weiterentwicklung der Prozesse.
Die GBU-Koordinator*in ergänzt die Verantwortlichkeiten der Arbeitgebenden, der Führungskräfte, der Fachkräfte für Arbeitssicherheit und weiterer Beteiligter im Arbeitsschutz. Die konkreten Aufgaben und Zuständigkeiten werden an die bestehende Arbeitsschutzorganisation des jeweiligen Unternehmens angepasst, zum Beispiel als fachkundige Person nach §3 BetrSichV.
Das Seminar ist modular aufgebaut:
Grundlagen der gesetzlichen Anforderungen an den Arbeitsschutz und an die Gefährdungsbeurteilung.
Aufbau, Bestandteile und Anforderungen an eine systematische Gefährdungsbeurteilung.
Erfassung und Bewertung von Gefährdungen und Belastungen sowie Entwicklung geeigneter Maßnahmen.
Praktisches Vorgehen bei der Planung, Durchführung, Dokumentation und Weiterentwicklung von Gefährdungsbeurteilungen.
Im Anschluss an die Module sammeln die Teilnehmenden praktische Erfahrungen in ihren Unternehmen. Sie übertragen die Inhalte auf die eigene betriebliche Situation und entwickeln erste Ansätze für die GBU-Koordination. Nach etwa drei bis sechs Monaten findet ein halbtägiger Review-Termin statt. Dabei werden Erfahrungen, Erkenntnisse und Ergebnisse ausgewertet. Offene Fragen können geklärt und die nächsten Schritte für die weitere Umsetzung im Unternehmen vereinbart werden.
Die Qualifizierung richtet sich an Personen, die in Unternehmen und Organisationen Aufgaben im Zusammenhang mit der Gefährdungsbeurteilung übernehmen oder künftig koordinieren sollen.
Die wichtigsten Informationen zur Förderung und zur flexiblen Durchführung der Qualifizierung.
Für dieses Angebot nehmen wir Bildungsgutscheine entgegen. Ob die Voraussetzungen in Ihrem Fall erfüllt sind, klären wir gerne mit Ihnen.
Einzelne Ausbildungselemente können in hybrider Form durchgeführt werden – abhängig vom Modul, den Lernzielen und den technischen Möglichkeiten.