New Work wird oft mit Homeoffice, flexiblen Arbeitszeiten und agilen Methoden verbunden. Doch wie lässt sich Arbeit dort zukunftsfähig gestalten, wo Beschäftigte nicht von zu Hause arbeiten können – etwa in der Pflege, der Wasserwirtschaft oder der Eingliederungshilfe?
Der Fachbeitrag „New Work jenseits des Homeoffice“ in der Zeitschrift Betriebliche Prävention zeigt: New Work ist auch in systemrelevanten Bereichen möglich. Entscheidend ist, die Arbeitsbedingungen und Bedürfnisse der Beschäftigten in den Mittelpunkt zu stellen. Dafür braucht es nicht unbedingt große Projekte. Schon alltagsnahe Maßnahmen wie verlässliche Übergaben, klare Rollen, regelmäßige Reflexionsformate und mehr Beteiligung können die Zusammenarbeit verbessern und Beschäftigte entlasten.
Der Beitrag stellt Erkenntnisse aus dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projekt „New Work for Key Workers“ (NW4KW) vor. Gemeinsam mit Praxispartnern aus unterschiedlichen systemrelevanten Bereichen untersuchte das Projekt, wie sich Arbeitsbedingungen stärken und Organisationen widerstandsfähiger gestalten lassen. Die Erfahrungen zeigen unter anderem: Führung auf Augenhöhe, strukturierter Wissensaustausch und eine wertschätzende Arbeitskultur fördern Vertrauen, Selbstwirksamkeit und organisationale Resilienz.
Die Ergebnisse wurden im Handlungsleitfaden „New Work für Systemheld*innen“ gebündelt. Er bietet Führungskräften und Personalverantwortlichen Anregungen, wie sich passende Ansätze Schritt für Schritt in den Arbeitsalltag übertragen lassen.
Mehr zum Projekt und zum Handlungsleitfaden: www.nw4kw.de


