Demografischer Wandel

Seit Jahren ist bekannt, dass es in Deutschland zu einer erheblichen Verschiebung zwischen den Altersgruppen kommt. Schon heute lässt sich in vielen Betrieben sehen, dass das Durchschnittsalter der Beschäftigten kontinuierlich steigt: Ältere Beschäftigte bleiben berüfstätig, Nachwuchs zu gewinnen wird hingegen oft immer schwieriger.

Dies hat sowohl für die Beschäftigten als auch für die Betriebe Konsequenzen: Die Beschäftigten müssen ihre Arbeits- und Leistungsfähigkeit erhalten, um nicht durch Gesundheitsverschleiß vorzeitig in den Ruhestand gehen zu müssen und entsprechende Abschläge in der Altersversorgung zu erleiden.

Betriebe müssen mit einer insgesamt älteren Belegschaft eine hohe Produktivität erhalten und innovative Produkte und Prozesse entwickeln, um mittel- und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Diese beiden Ziele erfordern eine alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung, die auf die sich ändernden Belegschaftsstrukturen ausgerichtet ist.

Der demografische Wandel ist ein Querschnittsthema: Er beeinflusst das gesamte Personalmanagement ebenso wie die Arbeits- und Prozessgestaltung sowie den Arbeits- und Gesundheitsschutz im umfassenden Sinne. Zur Gestaltung des demografischen Wandels sind daher Instrumente aus diesen Managementfeldern anzuwenden und sinnvoll aufeinander abzustimmen: Eine alter(n)ssensible Gefährdungsbeurteilung, die Altersstrukturanalyse und die Qualifikationsbedarfsanalyse sind Beispiele für solche Instrumente, die Betrieben bei der Bewältigung bzw. Prävention von demografiegesteuerten Problemen unterstützen.

Ansprechpartner: Hans Szymanski, Andrea Lange