Bochumer Verfahren zur beteiligungsgestützten Belastungs- und Gefährdungsbeurteilung (BoBuG)

Mit BoBuG erlernen Mitarbeiter, systematisch und strukturiert Belastungen und Gefährdungen ihres eigenen Arbeitsbereichs zu beurteilen. Dazu werden Beteiligungsgruppen gebildet, die sich in regelmäßigen Abständen treffen und von zwei ausgebildeten Moderatoren angeleitet werden.
Die Qualifizierung der Moderatoren umfasst die Vermittlung und das Training von Moderations- und Problemlösetechniken sowie die fachliche Unterweisung in den verschiedenen Gefährdungsarten. 

Den Moderatoren stehen umfangreiche Arbeitsmaterialien zur Verfügung:
Für jede Gefährdungsart stehen Erläuterungen zur Verfügung, die Definitionen und Beschreibungen der Gefährdungen sowie Hinweise über Schutz- und Gestaltungsmaßnahmen enthalten.

  • Mit Einstiegsfragen und Aktivierungsideen kann der Moderator die Treffen der Beteiligungsgruppen beginnen.
  • Leitfragen dienen dem Moderator und der Beteiligungsgruppe als Orientierung bei der Beurteilung der Gefährdungen und Belastungen in ihrem Arbeitsbereich.

BoBuG ist ein Verfahren, das über die reine Ermittlung von Gefährdungen und Belastungen hinausgeht:

  • Als Qualifizierungskonzept ist BoBuG auch ein Instrument der Personalentwicklung.
  • Durch die Aktivierung von Beschäftigten dient BoBuG zudem der Organisationsentwicklung.
  • BoBuG ist integrierbar in Kontinuierliche Verbesserungsprozesse und Gruppenarbeit.

Nutzen: Neben der Ermittlung von Gefährdungen und der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen fördert BoBuG durch den Beteiligungsansatz das sicherheitsgerechte Verhalten der Beschäftigten.

Weitere Informationen: info@bit-bochum.de

Ansprechpartner: Andrea Lange, Robert Schleicher, Hans Szymanski